Most-cited articles · 2017

The 50 most-cited articles in DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift, 2017

Ranked by OpenAlex citation count on 29 October 2026, out of 600 eligible articles DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift published in 2017. Ranks are frozen; this page will not change. Number one, with 287 citations: Diätumstellung gegen Depression.

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2026-10-29

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  1. 1
    top 0.2%

    Diätumstellung gegen Depression

    287 citationsdoi:10.1055/s-0043-103782OpenAlex

    Show abstract

    Die mögliche therapeutische Wirkung einer Ernährungsumstellung bei psychischen Erkrankungen ist noch größtenteils unbekannt. In der SMILES-Studie wurde an 67 Versuchspersonen die Effizienz einer Diätberatung auf den Verlauf schwerer depressiver Episoden untersucht. Dazu wurden sieben individuelle Ernährungsberatungen durch einen klinischen Diätberater durchgeführt. Bei der Kontrollgruppe erfolgte eine soziale Betreuung in gleichem Umfang und gleicher Dauer. Nach zwölf Wochen zeigten die Teilnehmer in der Ernährungsgruppe signifikant bessere Werte im MADRS-Depressions-Score als die Kontrollgruppe. (num)

  2. 2
    top 0.4%

    Apfeltyp erhöht Diabetes- und KHK-Risiko

    135 citationsdoi:10.1055/s-0043-103789OpenAlex

    Show abstract

    Beim so genannten „Apfeltyp“ sitzt das Fettgewebe überwiegend im Bereich des Bauches und weniger auf den Hüften und Oberschenkeln. Damit ist ein erhöhtes Risiko für Diabetes II und koronare Herzerkrankungen (KHK) verbunden. Ob es sich dabei tatsächlich um einen ursächlichen Zusammenhang handelt, oder ob andere Faktoren für die Erkrankungen verantwortlich sind, war bisher unklar. Das Massachusetts General Hospital untersuchte mehr als 400 000 Individuen aus der UK-Biobank mithilfe der mendelschen Randomisierung. Damit lässt sich der Einfluss bestimmter Genvarianten auf Krankheiten nachweisen. Mit eindeutigem Ergebnis: Ein Muster von Genvarianten, die mit dem „Apfeltyp“ assoziiert sind, erhöht das Risiko für Typ-II-Diabetes und KHK. (num)

  3. 3
    top 0.5%

    Tsimané: Das gesündeste Volk der Welt

    127 citationsdoi:10.1055/s-0043-106661OpenAlex

    Show abstract

    US-Forscher haben bei 700 Tsimané (Alter 40 – 90) den koronaren Kalzium-Score gemessen und weitere Risikofaktoren evaluiert (LDL, CRP, BMI usw.). Noch nie wurde eine gesündere Volksgruppe gefunden. Neben sehr niedrigen Kalzium-Scores fand man ein insgesamt sehr günstiges klinisches Risikoprofil (LDL, Blutdruck, BMI). Nach Ansicht der Autoren liegt das am Lebensstil der Tsimané. Sie sind körperlich sehr aktiv, rauchen wenig und ernähren sich überwiegend von Kohlenhydraten und wenig Fett. [num] Die Tsimané, ein indigenes Volk im Amazonas-Gebiet Ost-Boliviens, leben von Jagd, Fischfang, Landwirtschaft und dem Sammeln von Früchten. Bildnachweis: MEV

  4. 4
    top 0.7%

    Urintest für Ernährung

    101 citationsdoi:10.1055/s-0042-123988OpenAlex

    Show abstract

    Das Imperial College London entwickelte den ersten objektiven Indikator für die Qualität der Ernährung einer Person. Nachgewiesen werden typische Metabolite, die bei der Umwandlung bestimmter Nahrungsmittel entstehen. Denn rotes Fleisch, Fisch, bestimmte Gemüse- oder Obstsorten hinterlassen charakteristische Spuren. Auch der Anteil von Proteinen, Lipiden, Zucker und Ballaststoffen spiegelt sich im Urin wider. Die Analyse der Urinprobe liefert so ein erstaunlich exaktes Bild der Ernährungsweise eines Menschen. Das Testsystem zur Ernährungsüberwachung soll in etwa zwei Jahren auf dem Markt sein. [num] Ob sich jemand gesund ernährt, lässt sich vielleicht bald durch einen Urintest feststellen. (Bildquelle: Dynamic Graphics).

  5. 5
    top 0.9%

    Brustdichte wichtigster Risikofaktor?

    72 citationsdoi:10.1055/s-0043-101798OpenAlex

    Show abstract

    Gewebedichte könnte das wichtigste Maß für das Brustkrebsrisiko sein und andere Risikofaktoren (RF) in den Hintergrund stellen. Zu diesem Schluss kommen US-Forscher, die in einer Fall-Kontroll-Studie mit ca. 200 000 Frauen verschiedene RF untersuchten. Neben BMI, Alter etc. bezogen die Wissenschaftler auch die Brustdichte mit ein, um den Effekt eines jeden RF auf das Brustkrebsrisiko zu bestimmen. Ca. 90 % der Patientinnen hatten mindestens einen RF. Der kombinierte populationsattributable Risiko-Prozentsatz (PARP) aller RF lag bei etwa 53 %. Die Brustdichte war dabei der prävalenteste RF und hatte den größten Effekt auf den PARP. [hhi]

  6. 6
    top 1%

    Großer Zahnverlust erhöht Demenzrisiko

    54 citationsdoi:10.1055/s-0043-106639OpenAlex

    Show abstract

    Ältere Personen mit weniger als 20 Zähnen haben ein 60 – 80 % höheres Demenzrisiko als Gleichaltrige mit mehr Zähnen. Das zeigten Forscher aus Japan, die Daten von 1566 japanischen Erwachsenen analysierten, die mindestens 60 Jahre alt waren und keine Anzeichen von Demenz zeigten. Im Verlauf von durchschnittlich 5,3 Jahren waren 180 Personen an einer Demenz erkrankt. Als mögliche Erklärungen für den Zusammenhang geben die Autoren an, dass manche Zahnerkrankungen chronische Entzündungen auch in anderen Körperregionen auslösen können oder dass durch Kaubewegungen mit mehr Zähnen das Gehirn stärker durchblutet wird. [hhi]

  7. 7
    top 1.2%

    SMS senkt Glucose-Wert bei Diabetes-Typ-2

    46 citationsdoi:10.1055/s-0043-110904OpenAlex

    Show abstract

    Eine kalifornische Studie verglich die Entwicklung des Blutzuckerwertes (HbA 1c ) bei 126 Hispanoamerikanern – bildungsfern, geringverdienend und mit schlecht eingestelltem Typ-2-Diabetes. Die Probanden wurden in zwei Gruppen randomisiert: Die eine erhielt die übliche „Grundversorgung“, die andere erhielt stattdessen eine Schulung zur Unterstützung ihres Glucose-Managements und dann 6 Monate täglich bis zu 3 gesundheitsbezogene SMS-Botschaften (im Durchschnitt 354). Nach 3 Monaten verbesserte sich der HbA 1C -Wert bei der SMS-Gruppe von 9,5 auf 8,5 % (Kontrolle: 9,5 auf 9,3 %); bis Studienende blieben beide Gruppen auf diesen Niveaus. [num] Gesundheitsbezogene SMS können helfen, die Blutzuckereinstellung bei Diabetikern zu verbessern. Bildnachweis: Julia Hecht, Thieme Verlagsgruppe

  8. 8
    top 1.4%

    Neue Klassifizierung für Infarktrisiko

    42 citationsdoi:10.1055/s-0042-123986OpenAlex

    Show abstract

    Experten vom Johns Hopkins and New York's Mount Sinai Health System haben ein neues, fünfstufiges Klassifikationssystem für das Infarktrisiko von Herzpatienten entwickelt: Stadium 0 ist definiert als auf dem Scan nicht sichtbare Herzerkrankung. Die Stadien 1 und 2 zeigen milde (< 30 %) oder moderate (30 – 49 %) Blockaden in ein bis zwei Gefäßen. Stadium 3 hat > 50 % Blockade in ein oder zwei Koronararterien. In Stadium 4 sind drei oder mehr Gefäße zu über 50 % blockiert. Dadurch sollen Patienten stärker berücksichtigt werden, die bisher als nicht risikobehaftet eingestuft werden. Denn auch Patienten mit weniger als 50 % Gefäßblockade seien signifikant herzinfarktgefährdet, so die Autoren. [num]

  9. 9
    top 1.5%

    Infarktpatienten besser in Spezialklinik

    40 citationsdoi:10.1055/s-0043-106666OpenAlex

    Show abstract

    Etwa 30 % aller Infarktpatienten sterben, bevor sie eine Klinik erreichen. Daher galt bisher die Regel: Eine Stunde Zeitgewinn senkt die Sterblichkeit um 1 – 2 %. Dem scheint jetzt eine dänische Studie zu widersprechen: Die 30-Tage-Überlebensrate von Infarktpatienten ist um 11 % höher, wenn man sie nicht in die nächste Klinik bringt, sondern in ein spezialisiertes Herzzentrum, unabhängig davon, wie weit dieses entfernt ist. Untersucht wurden mehr als 41 000 Fälle, die zwischen 2001 und 2013 außerhalb einer Klinik einen Herzinfarkt hatten. Davon wurden 29 % in ein spezialisiertes Herzzentrum und 71 % in ein lokales Hospital eingewiesen. [num]

  10. 10
    top 1.7%

    Wozu braucht das Herz Geruchsrezeptoren?

    40 citationsdoi:10.1055/s-0043-103783OpenAlex

    Show abstract

    Drug Prescribing for Patients with Chronic Kidney Disease in General Practice: a Cross-Sectional Study

  11. 11
    top 1.9%

    Pyogener Leberabszess: Erregerprofil und Konsequenzen für Diagnostik und Therapie

    Alexander Mischnik, Winfried V. Kern, Robert Thimme

    32 citationsdoi:10.1055/s-0043-100540OpenAlex

    Show abstract

    Liver abscess is a rare but potentially fatal disease with mortality rates of 2 - 12 %. The spectrum of causative microorganisms varies across the world and is changing due to increasing worldwide travel activity. As a result, previously less frequent pathogens must increasingly be considered in the differential diagnosis. The most common pathogens of liver abscess are so-called abscess streptococci, anaerobes and Gram-negative bacteria such as Escherichia coli and Klebsiella pneumoniae. Certain clones among the Gram-negatives, typically among Klebsiella spp., harbour specific virulence factors and are therefore referred to as hypervirulent clones which spread worldwide. In any case, the causative agent should be identified before anti-infective treatment is initiated. Several pathogens such as Candida spp., Pseudomonas aeruginosa or Staphylococcus aureus are uncommon and only detected in a specific context. Various therapeutic regimens are available for anti-infective therapy. Usually an empirical therapy is started, combining mostly β-lactam antibiotics or quinolones with…

  12. 12
    top 2%

    Gen sorgt für festen Schlaf

    27 citationsdoi:10.1055/s-0043-110461OpenAlex

    Show abstract

    Schlafen müssen wir alle. Warum, wissen wir nicht – und auch wenig darüber, woher der Körper weiß, wann er schlafen soll. Nun haben US-Forscher ein Gen gefunden, das den Schlaf bei Menschen, Mäusen und Fliegen reguliert: Das FABP7-Gen kodiert ein fettsäurebindendes Protein, das von den Astrozyten im Gehirn gebildet wird und dessen Produktion im Tagesverlauf schwankt. Solche Proteine transportieren Fettsäuren in den Zellkern und schalten dadurch bestimmte Gene ein. Menschen mit Mutationen im FABP7-Gen haben kürzere Schlafphasen. Wird das defekte Gen in das Erbgut von Mäusen oder Fruchtfliegen eingebaut, schlafen auch sie unruhiger. [nd]

  13. 13
    top 2.2%

    Arthrose: wenig Bewegung, viel gewonnen

    27 citationsdoi:10.1055/s-0043-101803OpenAlex

    Show abstract

    Wie viel Bewegung ist bei Arthrose in den unteren Extremitäten nötig, um den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen? Dieser Frage gingen US-Forscher nach und analysierten die Daten von über 1600 Personen über 49 Jahren, die an symptomatischer Arthrose in Hüfte, Knie oder Fuß litten. Dabei zeigte sich, dass diejenigen, die sich mindestens 45 Minuten pro Woche moderat bewegten, eine 80 % höhere Wahrscheinlichkeit hatten, ihre Mobilität beizubehalten oder zu verbessern, verglichen mit Personen, die sich weniger betätigten. Schon ein zügiger 10-minütiger Spaziergang pro Tag reicht demnach aus, um einen positiven Effekt zu erzielen. [hhi]

  14. 14
    top 2.4%

    Ethikberatung auf der Intensivstation: die „Klinisch Orientierte Beratungsmethode“

    Gerald Neitzke

    25 citationsdoi:10.1055/s-0042-109255OpenAlex

    Show abstract

    When ethical conflicts arise on the ICU, an ethics case consultation is useful. The aim of this consult is a qualified reflection of the moral values, convictions and assumptions involved in the case. The "clinically oriented method of counselling" provides an adequate structure for case consultations on the ICU. The moral assumptions and estimations contained in medical indications, prognosis, therapeutic aims, risk-benefit assessment and issues of quality of life are discussed and a consensus is sought for. This method is familiar to hospital staff and will effectively support mutual understanding and agreement among physicians, nursing staff and family members. A consensus, facilitated by ethics consultation, expresses the shared belief, that the therapeutic options in question are both scientifically sound and humane. On the one hand the consensus assures the appropriateness of therapeutic goals and therapeutic means, on the other hand it proves the assessment, that patient wishes and preferences have been considered as conclusive as possible.

  15. 15
    top 2.5%

    Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern – Eklatante Versorgungslücke?

    Rhoia Clara Neidenbach, Harald M. Kaemmerer, Lars Pieper, Peter Ewert, Jörg Schelling

    23 citationsdoi:10.1055/s-0042-121501OpenAlex

    Show abstract

    In Deutschland leben rund 200 000 Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern, die sich nicht in Behandlung von zertifizierten Spezialisten befinden, obwohl in den letzten Jahren entsprechende Versorgungsstrukturen flächendeckend geschaffen wurden [ 1 ] [ 2 ]. Für diese Patienten besteht eine nicht unerhebliche medizinische Unterversorgung mit potenziellen Auswirkungen auf Morbidität und Mortalität.

  16. 16
    top 2.7%

    Hausärztliche Versorgung in Deutschland – Gleicher Zugang für alle?

    Jan Bauer, Werner Maier, Ruth Müller, David Alexander Groneberg

    22 citationsdoi:10.1055/s-0043-110846OpenAlex

    Show abstract

    BACKGROUND: Access to primary care plays an important role in medical care provision in Germany. Therefore, current health care planning aims at providing equal access for every patient in Germany no matter where they live. OBJECTIVE: This study examined accessibility of primary care and compared the result with current primary care planning data. MATERIALS AND METHODS: Spatial accessibility to primary care was measured by the integrated Floating Catchment Area method ("accessibility index") using a geographical information system at the level of square kilometers cells (hectare grid cells for major urban areas). RESULTS: The analysis of 649 million generated records showed considerable geographical variations of accessibility: 4.7 % of the total population lived in areas with significantly lower primary care accessibility (z-score = -3.4), whereas 48.0 % of the population lived in areas with significantly higher primary care accessibility (z-score = 9.7). The average accessibility index was 0.14 (SD = 0.15) and increased the more urban (r = 0.64; p < 0.001) and the less deprived (r…

  17. 17
    top 2.9%

    Gastroösophageale Refluxkrankheit – was tun, wenn PPI nicht ausreichend wirksam, verträglich oder erwünscht sind?

    Joachim Labenz, Herbert Koop

    22 citationsdoi:10.1055/s-0042-121021OpenAlex

    Show abstract

    Die Standardtherapie der GERD mit PPI ist weniger wirksam als gedacht: Mindestens 30 % der Patienten haben persistierende Symptome und Läsionen (Therapielücke). Bei persistierender Symptomatik oder Wunsch einer alternativen Behandlung ist eine stratifizierte Diagnostik erforderlich. Alginate und neue Operationsverfahren erweitern die Therapieoptionen.

  18. 18
    top 3%

    Bedeutung der Notaufnahme für die ambulante medizinische Versorgung in einer ruralen Region in Sachsen-Anhalt: Qualitative Befragung von Patienten und Hausärzten

    Martina Schmiedhofer, Julia Searle, Anna Christine Slagman, Johann Frick, Stephan Ruhla and 1 more

    20 citationsdoi:10.1055/s-0043-100639OpenAlex

    Show abstract

    Hintergrund Die Beanspruchung von Notaufnahmen durch Patienten mit akutem, aber nicht notfallmedizinischem Behandlungsbedarf nimmt seit Jahren zu und trägt zur Überfüllung bei. Ein Lösungskonzept, das die Notaufnahmen nachhaltig entlastet, erfordert die genaue Kenntnis der Patientenmotive. Methode Zur Erfassung der Motive zum Aufsuchen einer Notaufnahme im ländlichen Raum wurden 31 ambulante Notaufnahmepatienten einer Mittelstadt Sachsen-Anhalts befragt. Anschließend wurden 12 Hausärzte zu ihrer Sichtweise auf das Patientenverhalten sowie eigenen Weiterleitungen von Patienten an die Notaufnahme interviewt. Die Auswertung erfolgte mit der Qualitativen Inhaltsanalyse. Ergebnis Alle interviewten Patienten berichteten von hausärztlichen Bindungen und hatten die Notaufnahme ergänzend oder ersatzweise aufgesucht. Ein Drittel konnte die Sprechstundenzeiten nicht mit beruflichen Pflichten vereinbaren; ein weiteres Drittel suchte bei selbst eingeschätztem Bedarf gezielt das Diagnose- und Therapieangebot der Notaufnahme auf. Eine weitere Gruppe berichtete, von Hausärzten an die Notaufnahme…

  19. 19
    top 3.2%

    Kreativer dank Gehirn-Elektrostimulation

    19 citationsdoi:10.1055/s-0043-110908OpenAlex

    Show abstract

    Die Kreativität von gesunden Versuchspersonen lässt sich durch transkranielle Gleichstromstimulation anregen. 60 Studienteilnehmer sollten Aufgaben lösen, für einen Teil davon waren ungewöhnliche Lösungswege nötig. Diese komplexen Aufgaben wurden um 32 % besser gelöst, wenn das Gehirn gleichzeitig mit Strom (< 2mA) stimuliert wurde. Der Strom inhibierte laut den Autoren die Aktivität im dorsolateralen präfrontalen Kortex, der Erlerntes verarbeitet. Dadurch würden die Stromstöße kreatives Denken verbessern und gleichzeitig das Arbeitsgedächtnis verschlechtern. Letzteres erkläre, warum die Methode nicht bei allen Aufgaben funktioniere. [num]

  20. 20
    top 3.4%

    Neue Aufgaben für den Appendix

    18 citationsdoi:10.1055/s-0042-123989OpenAlex

    Show abstract

    Nach einer amerikanischen Studie könnte der Appendix doch eine wichtige Aufgabe haben: als Reservoir für nützliche Darmbakterien. Die Autoren untersuchten am Gastrointestinaltrakt von 533 Säugetierarten, warum manche Säugetiere einen Wurmfortsatz haben und andere nicht. Im Verlauf der Evolution hat sich der Appendix über 30-mal bei verschiedenen Säugetierlinien entwickelt, was weder durch Ernährungs- noch durch Umweltfaktoren zu erklären ist. Interessanterweise haben aber Spezies mit Appendix deutlich mehr Immungewebe im Blinddarm. Der Appendix könnte also eine wichtige Rolle als sekundäres Immunorgan spielen, indem das lymphatische Gewebe das Wachstum gutartiger Darmbakterien anregt. [num]

  21. 21
    top 3.5%

    Multidisziplinäre Tumorboards: Fakten und Zufriedenheitsanalyse eines unverzichtbaren Instruments von Tumorzentren

    Monika Martha Engelhardt, Ricarda Selder, Masa Pandurevic, Mandy Möller, Gabriele Ihorst and 3 more

    18 citationsdoi:10.1055/s-0043-100054OpenAlex

    Show abstract

    Hintergrund und Fragestellung Ein etablierter Weg, die optimale Behandlung von Tumorpatienten zu gewährleisten, stellen interdisziplinäre Tumorboards (TBs) dar, die im „Nationalen Krebsplan“ und „Leitlinien der Fachgesellschaften“ als zeitgemäßer Standard der onkologischen Versorgung eingefordert werden. Diese Arbeit untersuchte die Fragen an das Multiple Myelom (MM)-TB, den Befolgungs- und Evidenzgrad, Frequenz der Studieneinschlüsse, Überleben und die Zufriedenheit der TB-Teilnehmer, -Zuweiser und -Patienten. Patienten und Methodik 498 TB-Empfehlungen wurden hinsichtlich der TB-Fragestellungen, Vorstellungsfrequenz, Befolgungs-, Evidenzgrad und Studieneinschlüssen retrospektiv analysiert und eine Zufriedenheitsanalyse anhand zuvor an gesunden Probanden intensiv getesteter Fragebögen prospektiv durchgeführt. Ergebnisse Nach Einführung des MM-TBs konnte die Vorstellungsfallzahl kontinuierlich gesteigert werden; Fragestellungen umfassten symptomatische MM-Patienten und die bestmögliche Antimyelomtherapie. Der Umsetzungs- und Evidenzgrad der TB-Empfehlungen war mit 94 bzw. 96,5 % sehr…

  22. 22
    top 3.7%

    Blutdruckmessung und Zielblutdruck

    Bernhard Krämer, Martin Hausberg, Bernd Martin Sanner, Kristina Kusche‐Vihrog, Joachim Weil and 4 more

    16 citationsdoi:10.1055/s-0043-117070OpenAlex

    Show abstract

    Die aktuellen Empfehlungen der Deutschen Hochdruckliga e. V. DHL ® / Deutschen Gesellschaft für Hypertonie und Prävention finden sich in den Pocket-Leitlinien von 2013 (gemeinsam erstellt von DHL ® und Deutscher Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung [DGK] nach den aktuellen Europäischen Leitlinien von ESC/ESH [ 1 ]) sowie in den Therapieempfehlungen zur Hochdruckbehandlung von 2015 (21. Auflage). Die 2015 veröffentlichte SPRINT-Studie [ 2 ] hat einerseits die Diskussion um den besten Zielblutdruck neu belebt, andererseits wegen der in dieser Studie verwendeten unkonventionellen Art der Blutdruckmessung („unattended blood pressure measurement“) die Diskussion um eine möglichst valide Blutdruckmessung neu entfacht. Inzwischen haben aber weitere Publikationen (u. a. eine Nachanalyse der ONTARGET/TRANSCEND-Studien [ 3 ]) und wissenschaftlich solide Metaanalysen [ 4 ] [ 5 ] [ 6 ] [ 7 ]) zu einer erweiterten und wissenschaftlich fundierten Datenlage geführt. Dies veranlasst die Deutsche Hochdruckliga e. V. DHL ® , die folgenden konkreten Empfehlungen zu formulieren.

  23. 23
    top 3.9%

    Botulismus: Diagnostik und Therapie

    Sebastian Wendt, Ines Birgit Eder, Roman Wölfel, Peggy Braun, Norman Lippmann and 1 more

    16 citationsdoi:10.1055/s-0043-112232OpenAlex

    Show abstract

    Zusammenfassung Hintergrund Botulismus ist eine seltene, lebensbedrohliche, zeitkritische neuroparalytische Erkrankung, die häufig Gegenstand differenzialdiagnostischer Erwägungen ist. Bezüglich Diagnostik und Therapie herrscht aber viel Unsicherheit. Rasche Diagnostik, frühzeitige Antitoxingabe, konsequente Lebensmittelhygiene und die Sensibilisierung der Bevölkerung können dazu beitragen, Inzidenz, Morbidität und Mortalität zu senken. Methoden Grundlage ist eine epidemiologische Datenabfrage (RKI, ECDC, CDC, WHO) und selektive Literaturrecherche zu Diagnostik- und Therapieempfehlungen (PubMed bis März 2017). Ferner wurden die deutsche Botulismus-S1-Leitlinie (2012) und eigene Erfahrungen in der Diagnostik berücksichtigt. Ergebnisse Die Inzidenz der durch den ubiquitären Sporenbildner Clostridium botulinum (Hauptvertreter) verursachten Botulinum-Intoxikation beträgt < 0,01/100 000 EU-Einwohner. Der Nahrungsmittelbotulismus ist ein reines Intoxikationssyndrom (häufigste Form) durch unsachgemäß zubereitete bzw. falsch gelagerte Lebensmittel. Wund- und Säuglingsbotulismus sind…

  24. 24
    top 4%

    Gastrointestinale Infektionen durch Säureblocker

    16 citationsdoi:10.1055/s-0042-123982OpenAlex

    Show abstract

    Eine schottische Studie konnte zeigen, dass bei langfristiger Einnahme von Protonenpumpeninhibitoren (PPI) die Rate an Darminfektionen mit Clostridium difficile oder Campylobacter bacteria zunimmt. Beide Erreger können Darmentzündungen mit schweren Durchfällen auslösen. Nach Einnahme von Säureblockern steigt das Infektionsrisiko um das 1,7fache (C. difficile) bzw. 3,7fache (Campylobacter). Bisher galt die Therapie mit Säureblockern als relativ sicher, doch die Säurereduktion macht den Verdauungstrakt besonders infektionsanfällig. Wegen dieser signifikanten Nebenwirkungen sollte man die bis jetzt recht unkritische Verschreibung und Einnahme von PPIs überdenken, betonen die Autoren. [num]

  25. 25
    top 4.2%

    Ambulante Intensivpflege nach Tracheotomie

    Deutsche Interdisziplinäre Gesellschaft für Außerklinische Beatmung (DIGAB e. V.) zusammen mit Bund der Pneumologen (BdP), Deutsche Gesellschaft für Neurologische Intensivmedizin (DGNI e. V.), Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP e. V.), Deutscher Hausärzteverband e. V., Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensivmedizin (DIVI e. V.) and 1 more

    15 citationsdoi:10.1055/s-0043-109101OpenAlex

    Show abstract

    Grundlage dieses Positionspapers ist die in den letzten Jahren zu beobachtende starke Zunahme aufwendiger häuslicher Krankenpflege (Behandlungspflege nach § 37 SGB V) bei Patienten mit Tracheostoma. Während die Fallzahl nach einer Erhebung im Jahr 2005 auf ca. 1000 Fälle begrenzt war [ 1 ], beträgt sie nach Hochrechnung verschiedener Krankenkassen derzeit vermutlich zwischen 15 000 und 30 000 Patienten. Die Versorgungskosten belaufen sich mittlerweile auf 2 – 4 Milliarden Euro/Jahr. Die genaue Prävalenz ist insbesondere im Hinblick auf eine gleichzeitige Beatmungstherapie derzeit jedoch nicht über Routinedaten ermittelbar, da das Kodierungssystem diese Situation bislang nicht abgebildet hat. Das Positionspapier fasst daher die wesentlichen Erkenntnisse zu diesem Thema zusammen, um die dringende Notwendigkeit einer strukturierten, sektorübergreifenden und qualitätsgesicherten Versorgung unter Einbeziehung von Experten in diesem Bereich aufzuzeigen.

  26. 26
    top 4.4%

    Ist Alter eine Komorbidität?

    Ute Hoffmann, Cornel Christian Sieber

    13 citationsdoi:10.1055/s-0042-109861OpenAlex

    Show abstract

    Aging is normal process, only somehow questioned by the "anti-aging wave". Normal and pathological aging are therefore separate developments. Older adults often suffer from the frailty syndrome, partly due to diminished resilience. Aging per se is not a comorbidity.

  27. 27
    top 4.5%

    Schlaganfall nach Carotisendarterektomie: Einfluss von Alter und Geschlecht

    13 citationsdoi:10.1055/s-0043-109216OpenAlex

    Show abstract

    Bislang galten ein hohes Lebensalter und weibliches Geschlecht als Risikofaktoren für einen frühen postoperativen Schlaganfall und Tod nach einer Carotisendarterektomie. Die Schlussfolgerungen resultierten aus randomisierten kontrollierten Studien, in denen Hochbetagte und Frauen häufig unterrepräsentiert waren. Die deutsche, landesweite Datenbank für Qualitätssicherung erfasst alle Patienten mit einer CEA und eröffnete somit die Möglichkeit einer „Real-life“-Überprüfung.

  28. 28
    top 4.7%

    Qualität und Inanspruchnahme von Kindervorsorgeuntersuchungen in Deutschland

    Alexandra Weithase, Mandy Vogel, Henriette Kiep, Sarah Schwarz, Laura Meißner and 5 more

    13 citationsOpen accessdoi:10.1055/s-0043-100841OpenAlex

    Show abstract

    Hintergrund Kindervorsorgeuntersuchungen sind seit vielen Jahren eine geschätzte Präventionsmaßnahme und unterliegen einer ständigen Erweiterung. Die Inanspruchnahme hängt vom sozialen Status der Familien ab. Die Dokumentation erfolgt unter anderem im sogenannten Gelben Vorsorgeheft. Derzeit werden in Deutschland die erhobenen Daten nicht epidemiologisch genutzt oder die Präventionsmaßnahmen evaluiert. Methoden Zwischen 2011 und 2016 wurden innerhalb der populationsgestützten Kohortenstudie LIFE Child in Leipzig 3480 Probanden rekrutiert. 90,6 % der Teilnehmer legten ein Gelbes Vorsorgeheft vor. Diese Hefte wurden gescannt und in eine digitale Eingabemaske übertragen. Kenngrößen zum Sozialstatus wurden mittels Soziodemografiefragebogen erhoben, woraus der Winkler-Index berechnet wurde. Die Studienpopulation wurde aus jeweils dem ältesten Kind pro Familie mit beiden vorliegenden Datensätzen (n = 1964) gebildet. Ergebnisse Die Erfassung der Daten aus den Gelben Heften war zeit- und kostenintensiv. Dieser Aufwand ergab sich durch große Datenmengen, uncodierte Diagnosen sowie den…

  29. 29
    top 4.9%

    Umgang mit Angehörigen auf der Intensivstation

    Christiane S. Hartog, Ulf Bodechtel

    12 citationsdoi:10.1055/s-0042-109257OpenAlex

    Show abstract

    Family-centered care in the ICU is a quality criterion of modern intensive care. Relatives are not just visitors, caregivers and involved stakeholders, but also partners for the medical team, especially when eliciting patient preferences and during shared decisionmaking. The move towards family-centered care signifies that traditional roles are changing; family-centered care is becoming a critical component of optimizing patient outcomes in the ICU.

  30. 30
    top 5%

    Leukopenie – ein diagnostischer Leitfaden für die Praxis

    Deborah Christen, Tim H. Brümmendorf, Jens Panse

    12 citationsdoi:10.1055/s-0043-113123OpenAlex

    Show abstract

    Reasons for leukopenia can be numerous. To get close to the diagnosis it's always useful to check previous blood counts of the patient to get a feeling for the dynamic development of the leukopenia. Furthermore, it's important to check the red blood cell count and platelet count as well; a bi- or a pancytopenia usually implies an insufficient production in the bone marrow. Nevertheless, a manual counted peripheral blood smear is an essential step towards the right diagnosis in leukopenia: Beside cell counts of the single subgroups of leucocytes it also provides information on potential causes such as dysplasia.Leukopenia can be life-threatening for the patient especially if the patient presents with an agranulocytosis and fever: In this case admission is mandatory and the patient has to be treated immediately with broad-spectrum antibiotics to reduce mortality.

  31. 31
    top 5.2%

    Zentraler aortaler Blutdruck: Bedeutender Parameter für Diagnostik und Therapie

    Martin Middeke

    12 citationsdoi:10.1055/s-0043-113212OpenAlex

    Show abstract

    In recent years great emphasis has been placed on the role of central aortic blood pressure as measured non invasively using pulse wave analysis in pathophysiology of cardiovascular diseases and clinical aspects of hypertension. The difference of blood pressure between the central aorta and the brachial artery (amplification) is not constant but varies according to physiological, pathological and pharmacological mechanisms. Central aortic blood pressure is more strongly related to cardiovascular organ damages than does brachial pressure. Several antihypertensive drugs have different effects on aortic blood pressure as compared with brachial pressure. Central aortic blood pressure emerges superior to brachial pressure as target blood pressure in antihypertensive treatment.

  32. 32
    top 5.4%

    Neuer Mechanismus für Typ-2-Diabetes

    12 citationsdoi:10.1055/s-0043-110910OpenAlex

    Show abstract

    Forscher der Uni Göteborg haben einen Mechanismus entdeckt, der für eine reduzierte Insulinproduktion bei Diabetes-Typ-2 verantwortlich sein könnte. Die Wissenschaftler analysierten die genetischen Unterschiede in Diabetes-Typ-2-Pankreasproben im Vergleich zu gesunden. Dabei entdeckten sie u. a. das Sox5-Gen, das bei Inaktivierung den Reifeprozess der Insulin-produzierenden Betazellen beeinträchtigt. Eine Überexpression von Sox5 hingegen steigert die Insulinproduktion. Sox5 könnte ein vielversprechender Ansatz sein, um die abnehmende Insulinproduktion der Betazellen und damit eine der Ursachen der Typ-2-Diabetes zu behandeln. [num]

  33. 33
    top 5.5%

    Arterielle Hyper- und Hypotonie assoziiert mit Psychopharmaka: eine Risikobewertung basierend auf den Fachinformationen

    Roland W. Freudenmann, Ninja Freudenmann, Bartosz Zurowski, Carlos Schönfeldt‐Lecuona, Ludwig Maier and 3 more

    12 citationsdoi:10.1055/s-0043-111739OpenAlex

    Show abstract

    Zusammenfassung Einleitung Psychopharmaka sind gut bekannte Auslöser klinisch bedeutsamer Blutdruckänderungen. Unser Ziel war es, Rangreihen für das Risiko einer Psychopharmaka-assoziierten arteriellen Hyper- bzw. Hypotonie zu erstellen. Methoden Es wurden für 105 in Deutschland in der Erwachsenenpsychiatrie zugelassene Psychopharmaka sämtliche in der Roten oder Gelben Liste online verfügbaren 784 Fachinformationen (FI) ausgewertet und die dort standardisiert genannten Risiken einer Blutdrucksteigerung oder -senkung extrahiert. Ergebnisse Für blutdrucksteigernde Effekte hatte Atomoxetin laut FI das höchste Risiko („sehr häufig“, > 10 %) und 15 weitere Psychopharmaka waren in der Kategorie „häufig“ (> 1 %): Duloxetin, Milnacipran, Venlafaxin, Bupropion, Citalopram, Tranylcypromin (v. a. bei Diätfehlern), Reboxetin, Methylphenidat, Clozapin, Paliperidon, Risperidon, Buprenorphin+Naloxon, Memantin, Galantamin und Rivastigmin. Umgekehrt waren mit Amitriptylin, Tranylcypromin, Chlorprothixen, Flupentixol, Levomepromazin, Olanzapin und Trimipramin 7 Stoffe „sehr häufig“ als mit…

  34. 34
    top 5.7%

    Aromatherapie: wann können ätherische Öle medizinisch eingesetzt werden?

    Wolfgang Steflitsch

    11 citationsdoi:10.1055/s-0043-116476OpenAlex

    Show abstract

    Essential oils (EOs), also known as volatile oils, are concentrated natural plant products which contain volatile aroma compounds. Most EOs are derived by steam distillation, a tradition which can be traced back as many as 5000 years. They possess unique properties which result in various possibilities for application, also in modern medical contexts. Areas for medical aromatherapy include respiratory diseases, pain management or stress alleviation, amongst many others. Different modes of application exist: The rich ingredients can be absorbed by the body by anointment, gentle massage, inhalation, or oral intake of capsules. Also the risks of EO application in medical contexts should be considered, such as rare allergic reactions, overdosing, poor substance quality or overestimation of the effectiveness.

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    top 5.9%

    Vitamin D in Klinik und Praxis

    Armin Zittermann, Stefan Pilz

    11 citationsdoi:10.1055/s-0042-123788OpenAlex

    Show abstract

    Vitamin D is unique among the vitamins, since its major source is skin synthesis by solar UVB exposure, whereas dietary intake plays only a minor role. In the general population, cutaneous vitamin D synthesis is clearly below the recommended amount. Dietary vitamin D does not fill this gap. Severe vitamin D deficiency results in rickets in infants and osteomalacia in adults. In the absence of endogenous vitamin D synthesis (e. g. during winter), oral supplements should ensure adequate daily vitamin D intake, where appropriate. This is particularly true for nursing home residents, non-European migrants and dark-skinned people.

  36. 36
    top 6%

    Pathophysiologie von Kopfschmerzerkrankungen

    Charly Gaul, Karl Meßlinger, Dagny Holle, Lars Neeb

    11 citationsdoi:10.1055/s-0042-111694OpenAlex

    Show abstract

    Pathophysiological concepts of primary headache diseases have been developed significantly in the last decades. Nevertheless pathophysiology of single diseases is unexplained. Migraine headache arises from activation and sensibilization of trigeminal nociceptors, essential processes are located at the meninges and the meningeal vessels. Calcitonin gene-related peptide (CGRP) seems to have essential importance concerning migraine and cluster headache. Mechanisms leading to peripheral and central sensitization are relevant in chronification of migraine and tension-type headache. As a higher-level centre the hypothalamus seems to have an essential meaning in the initiation of migraine attacks. Dysbalance between the sympathetic and parasympathetic neural system causes cranial-autonomic symptoms in some headache diseases and can be affected therapeutically.

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    top 6.2%

    Eisenmangel bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz – diagnostische Algorithmen und therapeutische Optionen anhand der aktuellen Studienlage

    Wolfram Doehner, Stefan Blankenberg, Erland Erdmann, Georg Ertl, Gerd P Hasenfuss and 7 more

    11 citationsOpen access (CC-BY)doi:10.1055/s-0043-100900OpenAlex

    Show abstract

    Iron deficiency (ID) occurs in up to 50% of patients with heart failure (HF). Even without presence of anaemia ID contributes to more severe symptoms, increased hospitalization and mortality. A number of randomized controlled trials demonstrated the clinical benefit of replenishment of iron stores with improvement of symptoms and fewer hospitalizations. Assessment of iron status should therefore become routine assessment in newly diagnosed and in symptomatic patients with HF. ID can be identified with simple and straightforward diagnostic steps. Assessment of Ferritin (indicating iron stores) and transferrin saturation (TSAT, indication capability to mobilise internal iron stores) are sufficient to detect ID. In this review a plain diagnostic algorithm for ID is suggested. Confounding factors for diagnosis and adequate treatment of ID in HF are discussed. A regular workup for iron deficiency parameters may benefit patients with heart failure by providing symptomatic improvements and fewer hospitalizations.

  38. 38
    top 6.4%

    Einsatzgebiete und praktischer Nutzen der kardialen Marker BNP und NT-proBNP

    Andreas Luchner, Stephan von Haehling, Christian Holubarsch, Till Keller, Fabian Knebel and 2 more

    11 citationsOpen access (CC-BY)doi:10.1055/s-0042-117368OpenAlex

    Show abstract

    B-type natriuretic peptides are markers of myocardial wall stress. BNP or NT-proBNP are used for the differential diagnosis of acute dyspnoe where normal serum concentrations make a cardiac cause unlikely. New data show their importance for risk prediction in different stages of heart failure and in primary prevention. Natriuretic peptide guided therapy improves titration of heart failure medications. Compared to BNP, NT-proBNP is better suited during therapy with the new angiotensin-rezeptor-neprilysin-inhibitor Sacubitril/Valsartan. This review article summarizes current data on the importance of B-type natriuretic peptides for the interface of ambulatory and hospital care and presents recommendations for their practical use in patient care.

  39. 39
    top 6.5%

    Granulomatose mit Polyangiitis

    Anja Kerstein-Staehle, Konstanze Holl‐Ulrich, Antje Müller, Gabriela Riemekasten, Peter Lamprecht

    11 citationsdoi:10.1055/s-0042-111610OpenAlex

    Show abstract

    Granulomatosis with polyangiitis (GPA) is a potentially life-threatening, rare disease. The etiology is unknown. GPA is histomorphologically characterized by extravascular necrotizing granulomatous inflammation and a systemic necrotizing vasculitis of small to medium-sized vessels. Clinically, a pulmonary-renal syndrome with pulmonary infiltrates, alveolar hemorrhage and a rapidly progressive glomerulonephritis is seen in about 80% of the cases with generalized disease. GPA is associated with proteinase 3-specific anti-neutrophil cytoplasmic autoantibodies (PR3-ANCA). Treatment is guided by severity of organ involvement and disease activity. Cytostatic immunosuppressants or the monoclonal anti-CD20 antibody rituximab are applied.

  40. 40
    top 6.7%

    E-Zigaretten in aller Munde? – Aktuelle repräsentative Daten zur Nutzung unter Jugendlichen und Erwachsenen

    Sven Oliver Schneider, Tatiana Görig, Laura Schilling, Katharina Diehl

    10 citationsdoi:10.1055/s-0043-111741OpenAlex

    Show abstract

    Zusammenfassung Hintergrund und Fragestellung Internationale Daten weisen auf einen Anstieg im E-Zigaretten-Konsum hin. In Deutschland jedoch gibt es bis dato große Defizite in der Berichterstattung aktueller Prävalenzen. Zur Behebung dieses Defizits sollen die vorliegenden Daten einen Beitrag liefern. Sie erlauben insbesondere eine simultane Differenzierung nach Nikotingehalt der E-Zigarette und nach dem Tabakrauchstatus der Nutzer. Methodik und Material Datenbasis bildet das Nationale Krebshilfe-Monitoring NCAM. Hier wurden in der ersten Welle 3000 Personen im Alter von 14 bis 45 Jahren telefonisch befragt. Berichtet werden Punktschätzer, Konfidenzintervalle sowie Determinanten des Konsums. Ergebnisse Insgesamt hatten 20 % der Befragten schon einmal eine E-Zigarette genutzt, davon griffen 80 % auf nikotinhaltige Liquids zurück. Männer, jüngere Personen, Personen mit Migrationshintergrund und Personen mit niedrigem Bildungsstand hatten eher schon einmal E-Zigaretten genutzt als die jeweiligen Referenzgruppen. Die Hälfte aller Jemalsnutzer von E-Zigaretten rauchte auch…

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    top 6.9%

    Alarmierender Pregabalin-Missbrauch: Prävalenz im Münchener Raum, Konsummuster und Komplikationen

    Nicolas Zellner, Florian Eyer, Tobias Zellner

    10 citationsdoi:10.1055/s-0043-104228OpenAlex

    Show abstract

    Zusammenfassung Hintergrund Pregabalin ist u. a. zur Behandlung von neuropathischen Schmerzen und Angststörungen zugelassen. Inzwischen zeigt sich, dass es ein Missbrauchs- und Abhängigkeitspotenzial aufweist. Methoden Es wurde eine Datenbankanalyse mit dem Suchbegriff „Pregabalin“ für alle von 2008 – 2015 in unserer Abteilung behandelten Patienten und im Giftnotruf München eingegangenen Anrufe durchgeführt. Von Oktober 2013 bis September 2014 wurden alle Patienten in eine Kohortenstudie eingeschlossen, die aufgrund einer Drogen-Intoxikation behandelt wurden oder sich zum Entzug (außer Ethanol) vorstellten. Ergebnisse Von 2008 – 2015 wurden 263 Patienten mit Pregabalin-Missbrauch behandelt. Die Anzahl der Fälle pro Jahr stieg von 0 – 5 in den Jahren 2008 – 2011 auf 105 im Jahr 2015. 2008 gingen 3 Anrufe zu Pregabalin-Missbrauch im Giftnotruf ein, 2015 waren es 71. Von 2013 – 2014 hatten 80 von 370 Patienten Pregabalin konsumiert. Es war die fünftmeiste konsumierte Substanz. Pregabalin-Konsumenten hatten mehr zusätzliche Substanzen als andere Patienten konsumiert (Median 4 1 2 3 4 5…

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    top 7%

    Therapieziele bei der Hypertoniebehandlung

    Rainer Düsing

    10 citationsdoi:10.1055/s-0043-107269OpenAlex

    Show abstract

    The optimal target blood pressure (BP) in the treatment of hypertensive patients remains controversial. Recently, the systolic blood pressure trial (SPRINT) has proposed that a target systolic blood pressure of < 120 mmHg provides prognostic benefit in elderly hypertensive patients at high cardiovascular risk. The results of SPRINT contrast with several other intervention trials which have investigated the effect of intense BP lowering (Secondary Prevention of Small Subcortical Strokes [SPS3], Action to Control Cardiovascular Risk in Diabetes [ACCORD], Heart Outcomes Prevention Evaluation [HOPE]-3). The differences in outcomes in SPRINT vs. other intervention trials are, to a large extend, due to an "unobserved" BP measurement procedure utilized in the SPRINT trial. Thus, a BP goal of < 120 mmHg, at least by conventional BP measurement, remains unproven. Independent of SPRINT the controversial evidence with respect to BP targets calls for further studies and, possibly, for more individualized treatment goals.

  43. 43
    top 7.2%

    Berufliche Präferenzen bezüglich Versorgungssektor und Position von Ärztinnen und Ärzten nach vier jähriger fachärztlicher Weiterbildung

    Stine Ziegler, Hendrik van den Bussche, Farina Römer, Lea Krause-Solberg, Martin Scherer

    10 citationsdoi:10.1055/s-0043-101860OpenAlex

    Show abstract

    Zusammenfassung Hintergrund Untersucht wurden die Präferenzen von Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung in Bezug auf Tätigkeitssektor (ambulant/stationär) und die angestrebte Position im jeweiligen Sektor (Anstellung/Freiberuflichkeit bzw. fach-/ober-/chefärztliche Position) nach ihrer fachärztlichen Anerkennung. Im Fokus stehen dabei geschlechtsspezifische Unterschiede und Einfluss von Elternschaft. Methodik Jährliche standardisierte postalische Befragungen mit den Absolventinnen und Absolventen von medizinischen Fakultäten vom Praktischen Jahr bis nach vier Jahren Weiterbildung. Die Rücklaufquote betrug 48 % im 1. Jahr, in den Folgejahren stets 85 % und mehr. In allen Erhebungen waren ca. zwei Drittel der Befragten weiblich. Zur Datenauswertung wurden deskriptive Statistik und Regressionsanalysen angewandt. Ergebnisse Das Krankenhaus wird im Vergleich zur vertragsärztlichen Versorgung bevorzugt, auch wenn die Attraktivität des Krankenhauses über die vier Weiterbildungsjahre abnimmt. Die Entscheidung für oder gegen das Krankenhaus hängt mit der gewählten Disziplin zusammen.…

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    top 7.4%

    Eine pneumologische Rehabilitation nach akuter Exazerbation der COPD senkt die Rate erneuter Exazerbationen

    Marc Spielmanns, Andrea Meier, Aurelia Winkler, Rainer Glöckl, Christoph Nell and 6 more

    10 citationsOpen accessdoi:10.1055/s-0042-121346OpenAlex

    Show abstract

    Ziel der Studie Die akute Exazerbation einer COPD (AECOPD) stellt für die Patienten ein erhebliches Risiko dar und ist für die Prognose mitentscheidend. Bisherige Ergebnisse über die Auswirkungen einer pneumologischen Rehabilitation (PR) auf die Exazerbationsfrequenz nach AECOPD sind uneinheitlich. Es wurde eine prospektive, fallkontrollierte Studie mit dem Ziel durchgeführt, den Einfluss der PR auf die Exazerbationsfrequenz nach AECOPD zu messen. Patienten und Methoden Eine PR wurde bei 57 COPD-Patienten nach AECOPD durchgeführt. Davon konnten 30 nach einem Jahr nachuntersucht werden und wurden mit 32 Kontrollpatienten (KG = hospitalisiert wegen AECOPD ohne PR) verglichen. Die Anzahl der Exazerbationen wurde innerhalb der Gruppen und zwischen den Gruppen analysiert. Registrierung: DRKS Nr. 00 006 847. Ergebnisse Im Intragruppenvergleich war die Exazerbationsrate in der PR-Gruppe im Jahr nach der Rehabilitation signifikant niedriger (0,97 ± 1,52 vs. 2,67±1,12; p < 0,001). Ebenfalls signifikant niedriger zeigte sich die Anzahl der Exazerbationen im Intergruppenvergleich nach einem…

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    top 7.5%

    Diagnostik und Therapie der Struma nodosa im Jahr 2017

    Stephanie Allelein, Joachim Feldkamp, Matthias Schott

    9 citationsdoi:10.1055/s-0043-110214OpenAlex

    Show abstract

    Was ist neu? Screening Bei älteren Menschen wird von einem generellen Screening auf Schilddrüsenknoten abgeraten. Bildgebende Verfahren Mittels Schilddrüsensonografie kann der Knoten in Kategorien mit verschiedenem Malignitätsrisiko eingeteilt werden. Feinnadelpunktion Als sensitivste Untersuchung zur präoperativen Erkennung malignitätsverdächtiger Knoten gilt die Feinnadelpunktion. Molekulargenetik Im Bereich der Molekulargenetik wurden in den letzten Jahren für die Diagnostik erhebliche Fortschritte erzielt; in der Routine findet dies jedoch noch keinen Einsatz. Calcitonin-Bestimmung Der aussagekräftigste basale Grenzwert zur präoperativen Diskriminierung eines medullären Schilddrüsenkarzinoms ist bei Frauen ca. 30 pg/ml und bei Männern ca. 60 pg/ml. Therapie Neue thermoablative Therapieverfahren bei benignen Knoten werden zunehmend durchgeführt, müssen aber weiter evaluiert werden.

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    top 7.7%

    Telemedizin in der Schweiz – das Beispiel Medgate

    Celia von Gossler, Céline Klauser

    9 citationsdoi:10.1055/s-0042-111357OpenAlex

    Show abstract

    Telemedicine plays a central role in the acute medical care of patients in Switzerland. The Medgate Telemedicine Center has approximately 100 physicians, and for many patients has a function similar to that of a general practice as their first point of contact for medical concerns. Over 900 000 patients received telemedicine care in 2016. Patients can be treated entirely at a distance in about half of all cases. If this is not possible, the telemedicine physicians determine and coordinate further treatment. Telemedicine is also designed to reduce costs and duplication, while maintaining a high quality of patient care. Properly structured processes, evidence-based medical guidelines based on many years of experience as well as regular quality controls are essential in order to ensure high and uniform quality.

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    top 7.9%

    Antibiotic Stewardship (ABS) in Akutkrankenhäusern – neue Erfahrungen und Empfehlungen

    Katja de With, Katja Wilke, Gesche Först, Evelyn Kramme, Winfried V. Kern

    9 citationsdoi:10.1055/s-0042-121745OpenAlex

    Show abstract

    Neue ABS-Leitlinien und strukturelle Empfehlungen Neue Leitlinien für „Antibiotic Stewardship“ (ABS) und EU-Empfehlungen raten zur Einrichtung von ABS-Teams an Krankenhäusern. Mit einer personellen Ausstattung von (mindestens) einer Vollkraft pro 500 Betten scheint damit ein Basisbündel von ABS-Maßnahmen kostenneutral durchführbar. Empfohlen werden nun, je nach Versorgungschwerpunkt, ein bis drei Vollkräfte pro 500 Betten, darunter Infektiologiefachärzte und Apotheker, um eine verbesserte Versorgung von Patienten mit Infektionskrankheiten zu erreichen. Antiinfektivavisiten als wichtiges ABS-Instrument Wichtiges Instrument für eine optimierte Antibiotikaverordnungsqualität und die Vermeidung von Medikationsfehlern sind spezielle Infektionsvisiten. Mit diesen kann meistens auch eine Verkürzung der Therapie sowie eine Reduktion des Verbrauchs von Antibiotika erreicht werden. Antibiotikaverbrauch in deutschen Akutkrankenhäusern Nach einer aktualisierten Querschnittsanalyse des Antibiotikaeinsatzes in mehr als 100 Akutkrankenhäusern zeigte der Gesamtverbrauch 2013/2014 mit rund 40…

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    top 8%

    Diagnostik und Behandlung physischer Frailty

    Tobias Braun, Christian Thiel, R. J. Schulz, Christian Grüneberg

    9 citationsdoi:10.1055/s-0042-101631OpenAlex

    Show abstract

    Physical frailty is a physiological syndrome of older people. It is characterized by a reduced reserve, a reduced stressor resistance, and vulnerability to negative health outcomes. The assessment of physical frailty is increasingly applied to identify high risk patients prior to medical or surgical interventions. The present article describes Fried's frailty phenotype, which is the most frequently applied diagnostic instrument of physical frailty, together with evidence based treatment options.

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    top 8.2%

    Epidemiologie chronischer Nierenerkrankungen – werden es immer mehr Patienten?

    Daniel Kraus, Christoph Wanner

    8 citationsdoi:10.1055/s-0043-113464OpenAlex

    Show abstract

    Chronic kidney disease (CKD) is a common disorder that often occurs as a complication of other common diseases such as diabetes, obesity, hypertension, or heart failure. Here we review the methodological pitfalls both in measuring kidney function and in determining the epidemiology of kidney disease. CKD is defined as the coincidence of three criteria: A reduced glomerular filtration rate, an anatomical lesion, and a duration of more than three months. Glomerular filtration rate declines with increasing age, but this alone does not constitute kidney disease. In epidemiological studies, exact measurement of glomerular filtration rate is often not feasible. Estimates of glomerular filtration rate depend on serum levels of creatinine or cystatin C, both of which are influenced by extrarenal factors. Anatomical lesion and duration of disease are almost never ascertained in epidemiological studies. Somewhat surprisingly, large-scale statistical modeling by the Global Burden of Disease Study suggests a decline in the world-wide prevalence of CKD in the past decades. In Germany, no…

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    top 8.4%

    Hirntumor-Marker Jahre vor der Diagnose?

    8 citationsdoi:10.1055/s-0043-110909OpenAlex

    Show abstract

    Eine neue US-Studie macht Hoffnung, Gliome bis zu fünf Jahre früher durch Bluttests nachweisen zu können. Untersucht wurden die Blutproben von 487 Studienteilnehmern, bei denen in den auf die Blutentnahme folgenden Jahren ein Gliom diagnostiziert wurde und verglichen sie mit einer Kontrollgruppe. Die Wissenschaftler analysierten 277 Zytokine und fanden in den Blutproben der Tumorpatienten bei vier Zytokinen eine schwächere Interaktion. Das war mit einem größeren Gliom-Risiko korreliert, und zwar bereits Jahre vor der Diagnose des Gehirntumors. Eine geschwächte Immunreaktion könnte eine Rolle bei Tumorgenese oder -wachstum spielen und als Marker nutzbar sein, so die Autoren. (num)

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The cohort is every article, review and book chapter OpenAlex attributes to DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift with publication year 2017, excluding retracted works and paratext such as editorials and errata. The top 50 by citation count are listed; the percentile is the rank divided by the cohort size. 50 of the 50 entries have an abstract in OpenAlex. Counts were read on 29 October 2026 and will not be updated on this page, so a quoted rank stays verifiable. Full rules on the methodology page.

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